Phileas Daniel im Anflug: Eulen Ludwigshafen holen Magdeburger Talent

Die Eulen Ludwigshafen haben sich für die kommende Saison die Dienste eines vielversprechenden Nachwuchsspielers gesichert: Phileas Daniel wechselt vom SC Magdeburg II in die Kurpfalz. Der 20 Jahre alte Rückraumspieler erhält einen Einjahresvertrag bis zum 30. Juni 2027. Mit einer Körpergröße von 1,90 Metern bringt der halblinke Shooter ideale Voraussetzungen für den modernen Handball mit.
Ein aufstrebendes Talent
„Phileas ist ein aufstrebender Spieler aus der Magdeburger Schule, der in der 3. Liga entsprechend performt. Es ist ein Prozess, einen solchen Spieler für unseren Kader der Zukunft zu entwickeln. Es ist wichtig, den Kader so auch breiter aufzustellen“, erklärt Eulen-Trainer Michael Haaß die Verpflichtung.
Auch der Sportliche Leiter Christian Deller sieht großes Potenzial: „Ich sehe ein Riesenpotential bei Phileas, das er gerade in der 3. Liga abruft. Er will bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen“.
Sein Talent stellte Daniel zuletzt eindrucksvoll unter Beweis: Beim 37:33-Erfolg des SCM II gegen den Stralsunder HV in der 3. Liga Nord-Ost war er mit elf Treffern der überragende Mann auf dem Feld. Zudem sammelte er bereits internationale Erfahrung in den U17- und U18-Nationalmannschaften des Deutscher Handballbund.
Vorbild O’Sullivan
Seine handballerische Ausbildung begann Daniel beim SV Lokomotive Rangsdorf, ehe er im Alter von elf Jahren in den Nachwuchsbereich des SC Magdeburg wechselte und dort auch das Handball-Internat besuchte.
„Ich habe mich für den Wechsel zu den Eulen entschieden, um in der 2. Liga den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen. Ich möchte dort zeigen was ich kann und mich weiter entwickeln“, sagt Daniel. Die Bundesliga ist und bleibt natürlich sein Ziel.
Als Vorbild nennt er Christian O’Sullivan, der beim SC Magdeburg seit Jahren die Fäden im Spiel zieht.
In Magdeburg trug Daniel die Rückennummer 24, in Ludwigshafen wird er künftig mit der 14 auflaufen. Bei einem ersten Besuch lernte er bereits Umfeld und Strukturen seines neuen Vereins kennen. „Alles sehr familiär, es war cool, einfach ein guter Umgang“, befand Daniel. Zudem trifft er auf bekannte Gesichter: Mit Leon Hein spielte er bereits zusammen, gegen Friedrich Schmitt und Matteo Menges stand er schon auf dem Feld.
Ein Name aus Jules Vernes Roman
Abseits des Handballs studiert Daniel Sportwissenschaften mit den Schwerpunkten Leistungs- und Freizeitsport. Sein Studium wird er künftig in Heidelberg fortsetzen. In seiner Freizeit widmet er sich Golf und Darts.
Auch sein ungewöhnlicher Vorname hat eine besondere Geschichte. „Meine Mutter wollte keinen ganz gewöhnlichen Namen für mich. Sie hatte den Roman ,In 80 Tagen um die Welt‘ von Jules Verne gelesen. Die Hauptfigur heißt Phileas Fogg – so kam das mit meinem Vornamen.“
Text: LC · Quelle: Eulen Ludwigshafen
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