Foto: Polizeiautobahnstation Ruchheim

Ein vermeintlich gefährlicher Einsatz entpuppte sich am Samstagmorgen (27.12.25) als tierisch kuschelige Überraschung: Eine Verkehrsteilnehmerin meldete der Polizeiautobahnstation Ruchheim eine Großkatze auf der Fahrbahn der A650 in Fahrtrichtung Ludwigshafen.

Aufgrund der möglichen Gefährdung für den Straßenverkehr rückte umgehend eine Funkstreifenwagenbesatzung mit erhöhter Aufmerksamkeit zum Einsatzort aus. Vor Ort konnten die Beamtinnen und Beamten jedoch schnell Entwarnung geben: Bei dem angeblichen Tiger handelte es sich nicht um ein echtes Raubtier, sondern um einen Plüschtiger.

Offenbar hatte der Stofftiger gemeinsam mit zahlreichen weiteren Kuscheltieren eine ungeplante Reise über die Autobahn angetreten – vermutlich infolge unzureichend gesicherter Weihnachtsgeschenke. Dank des schnellen und professionellen Handelns der Einsatzkräfte konnten alle Stofftiere unverletzt von der Fahrbahn gerettet werden. Der Verkehr wurde nur kurzzeitig beeinträchtigt.

Die geretteten Kuscheltiere befinden sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam und werden dort – augenzwinkernd formuliert – artgerecht betreut, bis sich ihre Besitzer melden.

Die Polizei nimmt den Vorfall zum Anlass, alle Weihnachtsreisenden darauf hinzuweisen, Ladung und Geschenke stets sorgfältig zu sichern, damit sowohl Fahrzeuginsassen als auch Mitreisende aus Plüsch wohlbehalten ihr Ziel erreichen.

Text: Redaktion Die Knipser / Polizeiautobahnstation Ruchheim