Entlang des Waschbachs in Abenheim wurden in den vergangenen Wochen vermehrt Ratten gesichtet. Die Stadt prüft derzeit mögliche Gegenmaßnahmen. Foto: Pixabay
In Abenheim häufen sich derzeit die Meldungen über Ratten. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger berichten von Sichtungen in verschiedenen Bereichen des Ortes. Besonders entlang des Waschbachs sollen die Nagetiere in den vergangenen Wochen vermehrt beobachtet worden sein.
Die Entwicklung sorgt bei vielen Anwohnern für Besorgnis. Ratten gelten nicht nur als unerwünschte Gäste, sondern können auch Krankheiten übertragen und Schäden an Gebäuden sowie Versorgungsleitungen verursachen. Entsprechend groß ist der Wunsch nach schnellen Gegenmaßnahmen.
Nach Angaben von Ortsvorsteher Marco Fruci wurde die Stadt Worms bereits über die Situation informiert. Seit vergangener Woche werde geprüft, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um das Problem einzudämmen und die betroffenen Bereiche gezielt zu behandeln.
„Uns haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung erreicht“, erklärt Fruci. Besonders rund um den Waschbach würden sich die Meldungen häufen.
Auch Bürger können helfen
Neben möglichen Maßnahmen durch die Stadt appelliert der Ortsvorsteher an die Bevölkerung, selbst aktiv zu werden. Ratten finden vor allem dort ideale Lebensbedingungen vor, wo ausreichend Nahrung vorhanden ist.
Daher sollten Grundstückseigentümer einige wichtige Punkte beachten:
- Keine offenen Essensreste im Freien lagern oder entsorgen
- Komposthaufen möglichst rattenunattraktiv gestalten
- Keine gekochten Speisereste kompostieren
- Tierfutter nicht dauerhaft im Außenbereich stehen lassen
- Mülltonnen stets geschlossen halten
- Fallobst zeitnah aufsammeln
Experten weisen darauf hin, dass Ratten als sogenannte Kulturfolger besonders dort auftreten, wo Menschen ihnen Nahrung und Unterschlupf bieten. Bereits kleine Nahrungsquellen können größere Populationen anziehen.
Meldungen an die Stadt erwünscht
Bürgerinnen und Bürger, die verstärkt Ratten beobachten, werden gebeten, die Sichtungen zusätzlich über den Mängelmelder der Stadt Worms zu melden. Je genauer die betroffenen Bereiche dokumentiert werden, desto gezielter können mögliche Bekämpfungsmaßnahmen erfolgen.
Der Ortsvorsteher kündigte an, die Bevölkerung über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.
Fest steht: Das Thema beschäftigt derzeit viele Menschen in Abenheim. Ob es sich um eine vorübergehende Häufung oder um ein größeres Problem handelt, werden die kommenden Wochen zeigen.
Text: SSP/Redaktion Die Knipser






























