Foto: Joyn/Kosei Takasaki

Die USA haben einen Realitystar zum Präsidenten gewählt – und genau diesen außergewöhnlichen politischen Ausnahmezustand beleuchtet Thilo Mischke in seiner neuen Reportage „THILO MISCHKE. Trump – The greatest Realityshow“, die ProSieben am Montag, 2. März 2026, um 20:15 Uhr zeigt.

Für seine Recherchen war der Journalist fast fünf Wochen in den USA unterwegs und sprach mit Menschen aus allen politischen Lagern. Die Aussagen könnten kaum unterschiedlicher sein: „Er gibt mir das Gefühl, das man von einem guten Vater erwarten würde“, beschreibt Angie Fisher aus Greenville (South Carolina) ihre Sicht auf Trump. Aktivistin Sarah Parker aus Florida formuliert dagegen: „Ich werde weiterkämpfen! […] Ich hoffe nur, meine Kinder aufwachsen zu sehen …“

Politik wie eine Realityshow

Mischke zieht einen deutlichen Vergleich zwischen der amerikanischen Politik und Fernsehunterhaltung: „Die USA haben einen Realitystar zum Präsidenten gewählt und sein Kabinett ist wie eine Realityshow besetzt. Werte und Regeln des Politikbetriebs werden außer Kraft gesetzt und wir haben irgendwann festgestellt: Es ist die krasseste Realityshow aller Zeiten. Wir wollten uns diese Erzählform nehmen und so zeigen, was dort passiert. Wir haben allerdings nur die Form gewählt, der Inhalt bleibt klassisch journalistisch und faktentreu.“

Bei seinen Begegnungen mit US-Bürgern habe er festgestellt: „Egal ob MAGA-Anhänger oder Menschen, die sich gegen diese Regierung stellen, beide Seiten erwarten eine Verschlechterung der Zustände. Was genau das bedeutet, erklären sie mir sehr deutlich. Sie fühlen sich unter anderem in ihrem Leben bedroht.“

Mischke berichtet auch von seiner persönlichen Wahrnehmung der USA: „Seit 30 Jahren habe ich dieses Land in unzähligen Reisen sehr gut kennengelernt. Aber in den letzten zwölf Monaten haben sich die USA verändert. Die Menschen haben Angst. Die Menschen haben aufgehört zu träumen. Es wird nicht mehr gestritten, sondern verachtet. Und das spürt man, egal ob in Miami, New York, Denver oder Los Angeles.“

Auf Spurensuche zwischen Fans, Gegnern und Beobachtern

In der Reportage reist Mischke zu verschiedenen Orten in den USA – darunter Washington D.C., New York, Los Angeles, Greenville (South Carolina) und Memphis (Tennessee). Dort spricht er mit Trump-Anhängern, kritischen Beobachtern, ICE-Beamten, Demokraten und Migranten, um die unterschiedlichen Perspektiven auf die politische Inszenierung zu beleuchten.

Auftakt einer neuen Prime-Time-Reportagereihe

„THILO MISCHKE. Trump – The greatest Realityshow“ ist der Auftakt einer neuen Prime-Time-Reihe auf ProSieben. In den Folgewochen erwarten Zuschauer weitere Reportagen:

  • 9. März: „JENKE. Crime. Im Schattenreich der chinesischen Triaden“ von Jenke von Willmsdorff

  • 16. März: „LINDA ZERVAKIS. Made in Germany – zurück an die Weltspitze?“

  • 23. März: „THILO MISCHKE. Das Geschäft mit dem Coaching – zwischen Motivation und Manipulation“

Alle Sendungen laufen montags um 20:15 Uhr auf ProSieben oder sind im Stream auf Joyn verfügbar.