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Reizgas an Ilse-Lang-Schule freigesetzt – 16 Schüler klagen über Augen- und Atemwegsreizungen

Reizgas an Ilse-Lang-Schule freigesetzt – 16 Schüler klagen über Augen- und Atemwegsreizungen
Nach der Freisetzung von Reizgas im Außenbereich klagten am Dienstag 16 Schülerinnen und Schüler über leichte Augen- und Atemwegsreizungen. Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz waren vor Ort. Foto: Feuerwehr Worms

Ein Vorfall mit freigesetztem Reizgas hat am Dienstag, 20. Oktober 2026, einen größeren Einsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz an der Ilse-Lang-Schule ausgelöst. Insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler klagten über gesundheitliche Beschwerden. 

Glücklicherweise waren die Reizungen nach bisherigen Erkenntnissen nur leicht. Ein Transport ins Krankenhaus war bei keinem der Betroffenen erforderlich.

Das Reizgas wurde nach Angaben der Einsatzkräfte im Außenbereich der Schule freigesetzt. Aufgrund der gemeldeten Beschwerden rückten zahlreiche Einsatzkräfte an, um die Situation zu beurteilen und die betroffenen Kinder und Jugendlichen medizinisch zu untersuchen.

Der Rettungsdienst nahm vor Ort eine Sichtung der Schülerinnen und Schüler vor. Dabei stellte sich heraus, dass insgesamt 16 Personen über leichte Reizungen der Augen und Atemwege klagten. Trotz der Beschwerden war bei keiner der betroffenen Personen eine weiterführende Behandlung im Krankenhaus notwendig.

Neben dem regulären Rettungsdienst und einem Notarzt waren auch Kräfte des Katastrophenschutzes im Einsatz. Dazu gehörten eine Leitende Notärztin, ein Organisatorischer Leiter sowie das Modul Führung. Sie unterstützten die Koordination der medizinischen Maßnahmen und der beteiligten Einsatzkräfte.

Auch die Berufsfeuerwehr Worms war gemeinsam mit dem B-Dienst vor Ort. Die Polizei wurde ebenfalls hinzugezogen.

Der Vorfall sorgte damit für ein größeres Aufgebot an Einsatzkräften im Umfeld der Schule. Im Mittelpunkt stand die medizinische Versorgung der betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie die Einschätzung möglicher gesundheitlicher Gefahren.

Wie es zur Freisetzung des Reizgases kam und wer dafür ist noch nicht bekannt. Auch nähere Angaben zur Art des verwendeten Reizstoffes liegen bislang nicht vor.

Obwohl keiner der 16 Betroffenen ins Krankenhaus gebracht werden musste, weisen die Einsatzkräfte darauf hin, dass gesundheitliche Beschwerden auch im weiteren Verlauf auftreten können. Insbesondere bei anhaltenden oder neu auftretenden Atemwegs- und Hautreizungen wird empfohlen, vorsorglich ärztlichen Rat einzuholen.

Bei akuten gesundheitlichen Notfällen sollte umgehend der Notruf 112 gewählt werden.

Text: LC/ Redaktion Die Knipser