Archivfoto: Mirco Metzler/Die Knipser

Rheinland-Pfalz zieht Bilanz der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche „Truck & Bus“. Landesweit kontrollierten die Polizeikräfte 754 gewerbliche Fahrzeuge, darunter Lkw und Busse. Dabei wurden 331 Verstöße festgestellt, und 50 Fahrzeugen wurde die Weiterfahrt untersagt. Vom 9. bis 15. Februar standen besonders übermüdete Fahrer, technisch nicht einwandfreie Fahrzeuge und falsche Beladungen im Fokus, da solche Risiken eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellen können.

Innenminister Michael Ebling betonte: „Schwere Nutzfahrzeuge sind unverzichtbar für unsere Wirtschaft, Halter und Fahrer tragen aber auch eine besondere Verantwortung für die Sicherheit auf unseren Straßen. Die ROADPOL-Kontrollwoche ‚Truck & Bus‘ zeigt deutlich, wie wichtig konsequente und europaweit abgestimmte Kontrollen sind. Ziel ist es, Verstöße frühzeitig zu erkennen, Risiken zu minimieren und alle Verkehrsteilnehmer wirksam zu schützen. Mein Dank gilt den eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten, die mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten. Die enge europäische Zusammenarbeit im Rahmen von ROADPOL zeigt regelmäßig, dass Verkehrssicherheit nicht an Landesgrenzen endet.“

ROADPOL (European Roads Policing Network) ist ein Zusammenschluss der europäischen Verkehrspolizeien mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten europaweit zu senken. Mehrmals im Jahr organisiert das Netzwerk länderübergreifende Themenwochen, die bestimmten Unfallursachen gewidmet sind.

Mit dem Motto „Truck & Bus“ stand in der letzten Woche der gewerbliche Personen- und Güterverkehr im Mittelpunkt – ein Thema, das angesichts der wachsenden Transportbranche aktueller denn je ist. Die Polizeikräfte der verschiedenen Präsidien in Rheinland-Pfalz kontrollierten konsequent, um Verstöße aufzudecken und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Die Bilanz zeigt die Vielfalt der Verstöße: Neben 16 Geschwindigkeitsverstößen, 107 Verstößen gegen Sozialvorschriften und 39 Fällen mangelhafter Ladungssicherung stellten die Beamtinnen und Beamten 16 Personen ohne Anschnallgurt und ein Schleusungsdelikt fest.