Foto: Landrat Heiko Sippel (4.v.l.) und die Kreisbeigeordneten Stephanie Jung (5.v.r.) und Ute Klenk-Kaufmann (4.v.r.) sowie Kreisentwickler Axel Abt (r.) bei der Übergabe der Schablonen mit dem Kampagnen-Piktogramm an die Verbands- und Stadtbürgermeister. V.l.: Markus Conrad, Steffen Jung, Walter Wagner, Steffen Unger, Johannes Brüchert und Maximilian Abstein. Foto: Simone Stier / Kreisverwaltung Alzey-Worms

Mit der Übergabe von Schablonen und Farbsprühdosen an die Bürgermeister der Verbandsgemeinden sowie der Stadt Alzey ist die Kampagne „Gemeinsam mit Rücksicht“ offiziell gestartet. Ziel der Initiative ist es, die Verkehrssicherheit auf gemeinsam genutzten Wirtschafts- und Radwegen im Landkreis zu erhöhen.

Landrat Heiko Sippel und Kreisbeigeordnete Stephanie Jung überreichten die wiederverwendbaren Metall-Schablonen mit dem Kampagnen-Piktogramm im Rahmen eines gemeinsamen Termins. Die Verbandsgemeinden Alzey-Land, Eich, Wörrstadt, Wonnegau, Wöllstein sowie die Stadt Alzey können das einheitliche Symbol nun eigenständig und bedarfsorientiert auf geeigneten Wegen aufbringen.

Die Aktion geht auf die Arbeitsgruppe zum Radverkehrskonzept des Landkreises zurück. Hintergrund sind Nutzungskonflikte zwischen Radfahrern und landwirtschaftlichem Verkehr. Unterschiedliche Geschwindigkeiten, eingeschränkte Sichtverhältnisse und verschiedene Nutzungsansprüche führten in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen Situationen. Das gut sichtbare Piktogramm soll auf die gemeinsame Nutzung der Wege aufmerksam machen und für gegenseitige Rücksicht werben. Begleitend ist eine abgestimmte Öffentlichkeitsarbeit von Kreis und Kommunen vorgesehen.

„Mit der Übergabe der Schablonen beginnt nun die praktische Umsetzung vor Ort. Uns war wichtig, eine pragmatische Lösung zu schaffen, die schnell sichtbar Wirkung entfalten kann“, erklärte die Kreisbeigeordnete.

Landrat Sippel betonte, dass Wirtschaftswege trotz ausgewiesener Radrouten in erster Linie der Landwirtschaft dienten. Eine rücksichtsvolle Nutzung sei daher unerlässlich. Durch das gemeinsame Erscheinungsbild werde zudem eine stärkere Wiedererkennbarkeit der Kampagne erreicht.

Die Materialien stellt der Landkreis den beteiligten Kommunen kostenfrei zur Verfügung.