Beschädigte Sitzgruppen und Spielgeräte sorgen auf Oppenheimer Spielplätzen zunehmend für Ärger – die Stadt ruft zur Mithilfe gegen Vandalismus auf. Archivfoto: Mirco Metzler/Die Knipser
Beschädigte Spielgeräte, zerstörte Sitzbänke und mutwillige Verwüstungen: Die Stadt Oppenheim sieht sich vermehrt mit Vandalismus auf öffentlichen Spielplätzen konfrontiert. Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg richtet sich deshalb mit einem eindringlichen Appell an die Bevölkerung und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit.
„Unsere Spielplätze sind Orte der Begegnung, des Lachens und des sicheren Erlebens für unsere Kinder. Dass diese Plätze immer wieder mutwillig beschädigt werden, ist nicht nur ärgerlich und teuer für die Gemeinschaft, sondern schlichtweg eine Straftat“, betont Silke Rautenberg.
Konkreter Vorfall am vergangenen Wochenende
Ein aktueller Vorfall unterstreicht die Problematik: Am Samstag, den 06.06.2026, gegen 21:00 Uhr, beobachteten Zeugen eine Gruppe Jugendlicher im Alter von schätzungsweise 13 bis 16 Jahren auf dem Spielplatz in der Johann-Paulsackel-Straße. Die Gruppe beschädigte dort eine Sitzgruppe durch Feuer. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 2.000 Euro geschätzt.
Die Stadt wird in diesem Fall Strafanzeige erstatten; die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Polizei zeigt verstärkt Präsenz und bittet um Mithilfe
Um der Lage Herr zu werden, hat die Polizeiinspektion Oppenheim angekündigt, an bekannten Schwerpunktbereichen ab sofort verstärkt Streife zu fahren.
Da derlei Sachbeschädigungen erfahrungsgemäß vor allem am Wochenende oder in den späten Abendstunden stattfinden, ist die Stadtverwaltung auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Stadtbürgermeisterin Rautenberg bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die Augen offen zu halten:
Direkter Draht zur Polizei: Wenn Sie Beobachtungen von Vandalismus oder mutwilliger Zerstörung machen, wenden Sie sich bitte umgehend an die Polizei, damit den Straftaten direkt nachgegangen werden kann.
Dokumentation hilft: Bitte versuchen Sie, entsprechende Vorfälle – sofern ohne Eigengefährdung möglich – genau zu dokumentieren (z. B. Uhrzeit, Personenanzahl, Beschreibung der Täter).
„Nur wenn wir alle gemeinsam hinschauen und Vorfälle sofort melden, können wir unsere Spielplätze langfristig schützen und die Verursacher zur Rechenschaft ziehen“, so Rautenberg.
Zeugenaufruf
Haben Sie am vergangenen Samstagabend Beobachtungen an der Johann-Paulsackel-Straße gemacht oder können Sie weitere Hinweise zu dem Sachverhalt geben? Bitte wenden Sie sich an die zuständige Dienststelle.
Rückfragen und Hinweise bitte an: Polizeiinspektion Oppenheim
Telefon: 06131 / 65 34 550
E-Mail: pioppenheim@polizei.rlp.de
Text: LC/Redaktion Die Knipser/Stadt Oppenheim






























