Auf den neuen Spielturm mit Rutsche haben sich die Kinder in St. Marien lange gefreut. Dank großzügiger Spenden konnte er nun angeschafft werden. Foto: Caritasverband Worms

Ein Spielplatz ohne Rutsche? Für die Kinder im Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Marien des Caritasverbandes Worms e.V. kaum vorstellbar – und doch ist die Anschaffung eines solchen Spielgeräts alles andere als einfach.

Denn hinter einer scheinbar simplen Rutsche steckt ein erheblicher Aufwand. „Für unseren Nutzungsbereich können wir nicht einfach eine Rutsche aus dem Baumarkt aufstellen“, erläutert Fachbereichsleiterin Angelika Weinkötz. Spielgeräte im öffentlichen Bereich müssen besonders hohen Anforderungen genügen: Sie müssen robust und sicher sein, von Fachfirmen installiert werden und strenge DIN-Normen beim Fallschutz erfüllen. Zudem ist eine offizielle Abnahme erforderlich.

Umso erfreulicher ist es, dass das Projekt dennoch realisiert werden konnte – dank der Unterstützung zahlreicher engagierter Förderer. Die Wilhelm Emmanuel von Ketteler-Stiftung sowie das Unternehmen Frosta beteiligten sich mit größeren finanziellen Beiträgen. Ergänzt wurde dies durch mehrere private Spenden, die im persönlichen Umfeld gesammelt wurden.

„Dieses breite Engagement zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn viele Menschen unabhängig voneinander ein gemeinsames Ziel verfolgen: Kindern eine Freude zu bereiten“, sagte Angelika Weinkötz und bedankte sich ausdrücklich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern.

Die Mühe hat sich gelohnt: Die neue Rutsche ist inzwischen aufgebaut und hat sich schnell zu einem beliebten Highlight auf dem Spielplatz von St. Marien entwickelt.

Text: LC/Redaktion Die Knipser/Caritasverband Worms e. V.