Die Sitzbank konnte dank gutem Wetter im Innenhof der Spiel- und Lernstube gebaut werden. Schreinerin Petra Pfeiffer, Mitarbeiterin im Innovations- und Qualifizierungszentrum des Caritasverbandes Worms e.V., und Gabriel Rieke, Mitarbeiter in der Spiel- und Lernstube der Caritas, waren beeindruckt von dem Durchhaltevermögen der Kinder. Fotos: Caritasverband Worms
Im Garten der Spiel- und Lernstube Nordend des Caritasverbandes Worms steht seit Kurzem eine neue Holzsitzbank. Entstanden ist sie im Rahmen des Projekts „Ein Platz in der Sonne“, an dem Kinder, Eltern und Mitarbeitende gemeinsam mitgewirkt haben. Ziel war es, generationsübergreifend handwerklich zu arbeiten und gemeinsam etwas Bleibendes für die Einrichtung zu schaffen.
Initiiert wurde das Projekt von Nicole Bach, Leiterin der Spiel- und Lernstube Nordend, und René Fabian, Koordinator des BIWAQ-Projekts (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) der Caritas. Unterstützt wurde die Aktion durch Mitarbeitende des BIWAQ-Projekts sowie der Spiel- und Lernstube. Die Materialkosten wurden über den Quartiersfonds der Sozialen Stadt Grüne Schiene finanziert.
Gemeinsam sägen, schleifen und bauen
Die Sitzbank entstand in mehreren Arbeitsschritten. Vom Sägen über das Schleifen bis hin zum Zusammenbau und dem Einölen der Holzbretter waren die Teilnehmenden aktiv eingebunden. Selbst die verwendeten Schleifklötze wurden eigens angefertigt.
Begleitet wurde das Projekt unter anderem von Petra Pfeiffer, gelernte Schreinerin und Mitarbeiterin im Innovations- und Qualifizierungszentrum (IQW) des Caritasverbandes Worms. Insgesamt beteiligten sich sieben Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren, zwei Elternteile sowie Mitarbeitende der Einrichtung.
Erstmals waren dabei nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder aktiv in ein Handwerksprojekt eingebunden. Damit knüpfte die Aktion an das generationsübergreifende Konzept der Spiel- und Lernstube Nordend an, die als zertifiziertes Familienzentrum regelmäßig gemeinsame Aktivitäten für Kinder und ihre Familien anbietet.
„Das Angebot richtete sich bewusst an Kinder und Eltern, um ihnen über den Familienalltag hinaus die Möglichkeit zu geben, gemeinsam qualitativ hochwertige Zeit miteinander zu verbringen und ein gemeinsames Werk zu schaffen“, erläutert Nicole Bach.






























