Foto: VRN
Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) begrüßt den Tarifabschluss im privaten Omnibusgewerbe Rheinland-Pfalz und zeigt sich erleichtert über den Abschluss der langwierigen Verhandlungen. Die Tarifkommission von ver.di hat das Angebot der Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz (VAV) ohne inhaltliche Änderungswünsche angenommen. Damit ist der Tarifkonflikt beendet und der bestehende VAV-Tarifvertrag kann bis zum 31. Dezember 2027 fortgeschrieben werden.
Mit der Annahme des Angebots zieht ver.di zugleich den Antrag auf Aberkennung der Repräsentativität der VAV-Tarifverträge zurück. Aus Sicht des VRN stellt der Fortbestand der bestehenden Tarifstruktur ein wichtiges Signal für Stabilität, Verlässlichkeit und eine funktionierende Tarifpartnerschaft im öffentlichen Personennahverkehr dar.
„Wir begrüßen die Tarifeinigung im privaten Omnibusgewerbe Rheinland-Pfalz und freuen uns vor allem auch darüber, dass das VAV-Tarifwerk damit fortbestehen kann“, betont Dr. Michael Winnes, Geschäftsführer der VRN GmbH. „Ein verlässlicher Tarifrahmen ist nicht nur für die Beschäftigten und Verkehrsunternehmen von großer Bedeutung, sondern auch für die Fahrgäste, die auf ein funktionierendes Nahverkehrssystem angewiesen sind.“
Im Verlauf des Tarifkonflikts hatte ver.di angekündigt, den VAV nicht weiter als Verhandlungspartner anzuerkennen. Zudem war die Aberkennung der Repräsentativität des geltenden VAV-Tarifvertrags sowie die gleichzeitige Anerkennung eines bislang nicht angewandten Mindestentgelttarifvertrags (BezTV ME-N RP) beantragt worden.
Der VRN hatte diesen Schritt von Beginn an kritisch bewertet. Hintergrund ist, dass der VAV die personalwirtschaftliche Grundlage der Konzessionsverträge im VRN bildet. Eine Aberkennung seiner Repräsentativität hätte nach Einschätzung des Verbundes weitreichende Auswirkungen auf die bestehenden Konzessionsverträge und damit auf die Stabilität des regionalen Busangebotes im VRN haben können.




























