Fotos: Luisenpark Mannheim

Mit dem Sonntag, 8. Februar, sind die Winterlichter im Mannheimer Luisenpark zu Ende gegangen. Nach fünfeinhalb Wochen Veranstaltungsdauer zieht die Stadtparkgesellschaft eine positive Bilanz: Mehr als 82.000 Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Region erlebten die fantasievollen Illuminationen in Mannheims größter Parkanlage.

„Wir sind sehr zufrieden mit diesem Ergebnis“, sagt Michael Schnellbach, Geschäftsführer der Stadtparkgesellschaft, Betreiberin des Luisenpark Mannheim. Zwar habe man das Rekordergebnis aus dem Vorjahr mit rund 110.000 Gästen nicht erreicht, doch sei 2025 ein besonderes Jubiläumsjahr gewesen. Zudem lief die Veranstaltung 2026 etwas kürzer als in den vergangenen Jahren, in denen häufig eine zusätzliche Woche angehängt wurde.

Rund 66 Prozent der Tickets wurden in diesem Jahr online gekauft – ein Wert, der die zunehmende Digitalisierung des Angebots unterstreicht. Dank der Unterstützung durch den Freundeskreis BUGA sei zudem für einen zügigen Einlass gesorgt worden, sodass lange Warteschlangen weitgehend vermieden werden konnten.

Großes Familieninteresse und leuchtende Drachen

Das Interesse an den Winterlichtern bleibt ungebrochen. Besonders viele Familien mit Kindern nutzten die Abendstunden für einen Besuch im illuminierten Park. Zu den Publikumslieblingen zählten in diesem Jahr die aufwendig gestalteten Drachenfiguren. Die beweglichen „Urtiere“ mit ihren Geräuschen sorgten bei den jungen Gästen für ganz unterschiedliche Reaktionen – von ehrfürchtigem Staunen bis hin zu mutigem „Zurückbrüllen“.

Winterlichter als Bühne für Innovation

Dass die Veranstaltung auch über die Region hinaus Strahlkraft besitzt, zeigte sich am Engagement regionaler Akteure. So nutzte die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) die leuchtende Parkkulisse als Fotohintergrund für ihren selbst entwickelten Rennwagen „CM-25x Monicar“. Das Fahrzeug wurde vom Formula-Student-Team in der Werkstatt der Hochschule in Eppelheim für einen internationalen Konstruktionswettbewerb gebaut. Mehr als 100 Studierende aus über 30 Studiengängen arbeiteten an dem autonomen, vollelektrischen Rennwagen, der nun auch Teil eines Kalenders wird.

Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich Geschäftsführer Schnellbach optimistisch: „Was die Winterlichter angeht, bin ich sicher, dass die Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder rennt.“ Details zur kommenden Ausgabe sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.