(V.l.n.r.) Miriam Neumann (wfg Worms), Benjamin Helbig (Geschäftsführer der Helbig und Lang GmbH), Bürgermeisterin Stephanie Lohr und Sabine Müller (wfg Worms) in den Hallen von Helbig und Lang. Foto: Stadt Worms
Stephanie Lohr hat gemeinsam mit der Wormser Wirtschaftsförderungsgesellschaft die Helbig und Lang GmbH in Worms-Pfeddersheim besucht. Im Mittelpunkt des Treffens stand der direkte Austausch zwischen Politik, Wirtschaftsförderung und Unternehmensleitung über aktuelle Herausforderungen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen am Standort Worms.
Geschäftsführer Benjamin Helbig empfing die Delegation zu einem intensiven Gespräch, das vor allem der Frage galt, wo Unternehmen aktuell „der Schuh drückt“ und welche Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen können. Ziel sei es, so die Beteiligten, wirtschaftliche Stabilität und Beschäftigung langfristig zu sichern.
Die Helbig und Lang GmbH ist als Lohnbeschichter tätig und bietet sowohl Nasslackierungen als auch Pulverbeschichtungen an. Zu den Hauptkunden zählen Unternehmen aus der Getränkeindustrie sowie Zulieferer der Schienenfahrzeugbranche. Das Unternehmen ist aus der ehemaligen KHS GmbH („Enzinger“) hervorgegangen und wurde 1997 von den ehemaligen Mitarbeitern Theo Helbig und Manfred Lang gegründet. Aus anfänglich acht Beschäftigten ist inzwischen ein Betrieb mit rund 50 Mitarbeitenden gewachsen. Zusätzlich wurde ein zweiter Standort in Bad Kreuznach übernommen.
Während des Besuchs erhielten die Gäste Einblicke in Produktion, Prozesse und aktuelle betriebliche Entwicklungen. Bürgermeisterin Lohr betonte dabei die Bedeutung des kontinuierlichen Austauschs mit der Wirtschaft: Eine starke lokale Wirtschaft sei die Grundlage für sichere Arbeitsplätze, Investitionen und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Die Stadt Worms nehme die Anliegen der Unternehmen ernst und setze auf praxisnahe Lösungen sowie transparente Verfahren.
Ein zentrales Thema war zudem der Fachkräftemangel, der in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen dürfte. Auch die Frage der Energieversorgung spielte eine Rolle: Die Produktion des Unternehmens gilt als energieintensiv, ein Teil des Strombedarfs wird jedoch seit 2022 durch eine eigene Photovoltaikanlage gedeckt.
Beide Seiten zeigten sich abschließend überzeugt, dass der offene Dialog zwischen Verwaltung und Wirtschaft wesentlich dazu beiträgt, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam tragfähige Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.
Text: LC/Redaktion Die Knipser/Stadtverwaltung Worms





























