Erneut ausgezeichnet: Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf und PD Dr. Markus Hirschburger gehören auch 2026 laut Focus-Ärzteliste zu den Top-Medizinern Deutschlands. Foto: Klinikum Worms
Große Anerkennung für das Klinikum Worms: Zwei Chefärzte des Hauses gehören auch 2026 erneut zu den vom Nachrichtenmagazin Focus ausgezeichneten „Top-Medizinern“. Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf und PD Dr. Markus Hirschburger werden damit bereits zum wiederholten Mal für ihre besondere medizinische Expertise und ihr Engagement in ihren jeweiligen Fachgebieten gewürdigt.
Kinderklinik-Chefarzt Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf erhält die Auszeichnung erneut in den Bereichen Epilepsien und Neonatologie. Zusätzlich wurde er auch für seine Expertise in der Infektiologie ausgezeichnet. PD Dr. Markus Hirschburger, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie, zählt erneut im Bereich Bauchchirurgie zu den Top-Medizinern und wurde darüber hinaus für seine Kompetenz in der Hernienchirurgie gelistet.
Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf: Spezialist für Kinderneurologie und Frühgeborenenmedizin
Ein Schwerpunkt der Arbeit von Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf liegt in der Behandlung von Epilepsien bei Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Besonders bei seltenen neurologischen Erkrankungen, die mit Epilepsien verbunden sind, verfügt der Kinderneurologe über umfassende Erfahrung.
Darüber hinaus leitet er gemeinsam mit seinem Team die Früh- und Neugeborenenintensivstation des Klinikums Worms. Gemeinsam mit der Geburtshilfe bildet diese das Perinatalzentrum Level 1 – die höchste Versorgungsstufe für die Betreuung von Früh- und Risikogeborenen. Die Einrichtung gehört zu den größten ihrer Art in Rheinland-Pfalz.
Auch auf dem Gebiet der pädiatrischen Infektiologie zählt Prof. Knuf zu den ausgewiesenen Experten. Als Professor für „Pädiatrische Infektiologie und Pädiatrische Intensivmedizin“ an der Universitätsmedizin Mainz engagiert er sich seit vielen Jahren in Forschung und Lehre.
PD Dr. Markus Hirschburger: Moderne Bauchchirurgie mit Roboter-Unterstützung
PD Dr. Markus Hirschburger wird erneut für seine Leistungen in der Bauchchirurgie ausgezeichnet. Sein Behandlungsspektrum umfasst unter anderem Eingriffe an Magen, Darm, Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse sowie die operative Versorgung von Krebserkrankungen im Bauchraum.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf modernen minimalinvasiven Operationsverfahren. Bei diesen schonenden Eingriffen werden Instrumente über kleine Zugänge in den Körper eingebracht, wodurch Patienten häufig von weniger Schmerzen und einer schnelleren Genesung profitieren.
Wenn möglich setzt Hirschburger auf robotergestützte Operationen mit dem „Da Vinci“-System. Gemeinsam mit seinem Team arbeitet er bereits seit mehr als zehn Jahren mit dieser Technologie. Die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie zählt zu den wenigen europäischen Ausbildungs- und Hospitationszentren für robotergestützte Bauchchirurgie.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Hernienchirurgie. Hier verfügt PD Dr. Hirschburger über besondere Erfahrung bei der Behandlung von Leisten-, Nabel- und Narbenbrüchen sowie komplexen Bauchwandhernien.
Anerkennung für medizinische Qualität
Klinikum-Geschäftsführer Daniel Herke freut sich über die erneute Auszeichnung: „Dass Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf und PD Dr. Markus Hirschburger auch in diesem Jahr wieder zu den Focus Top-Medizinern zählen, freut uns besonders. Hinter einer solchen Auszeichnung stehen nicht nur fachliche Exzellenz und langjährige Erfahrung, sondern vor allem der tägliche Einsatz für die Menschen, die uns ihre Gesundheit anvertrauen.“
Die erneute Würdigung sei ein Zeichen für die hohe medizinische Qualität am Klinikum Worms. Gleichzeitig betont Herke, dass medizinische Spitzenleistungen und wirtschaftliche Stabilität erfolgreich miteinander verbunden werden könnten.
Das Focus Gesundheitsmagazin erstellt jährlich eine Übersicht der führenden Spezialisten verschiedener Fachrichtungen. Nach eigenen Angaben fließen dabei unter anderem Empfehlungen von Fachärzten, wissenschaftliche Veröffentlichungen, Studienaktivitäten und Behandlungsschwerpunkte in die Bewertung ein.
Text: SSP/Redaktion Die Knipser/Klinikum Worms





























