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Ausbildungsstart im Heinrich-Völker-Bad: Justin Joshua Heeß startet ins Berufsleben

Ausbildungsstart im Heinrich-Völker-Bad: Justin Joshua Heeß startet ins Berufsleben
Gemeinsam ins neue Ausbildungsjahr: Geschäftsführer Stephan von Borzyskowski, der neue Auszubildende Justin Joshua Heeß, Nico Neiß im zweiten Ausbildungsjahr und Schwimmbadleiterin Ines Szimm (v. r. n. l.). Die Freizeitbetriebe Worms planen für 2027 bis zu drei Ausbildungsplätze. Foto: Freizeitbetriebe Worms GmbH / Nina Hochstrasser

Verstärkung für die Freizeitbetriebe Worms: Justin Joshua Heeß hat seine Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe begonnen. Geschäftsführer Stephan von Borzyskowski und Schwimmbadleiterin Ines Szimm begrüßten den neuen Auszubildenden im Team des Heinrich-Völker-Bades. Mit Nico Neiß befindet sich dort bereits ein weiterer Nachwuchsmitarbeiter im zweiten Ausbildungsjahr.

Für die Freizeitbetriebe Worms GmbH, die die beiden Wormser Sportbäder betreibt, ist die eigene Ausbildung nach Unternehmensangaben ein wichtiger Bestandteil der Personalentwicklung. Angesichts des Fachkräftemangels in der Bäderbranche sollen damit sowohl Nachwuchskräfte gewonnen als auch jungen Menschen aus der Region berufliche Perspektiven geboten werden.

„Als Ausbildungsbetrieb übernehmen wir Verantwortung – für unseren eigenen Fachkräftenachwuchs, aber auch für junge Menschen, die hier in der Region ins Berufsleben starten möchten“, erklärt Geschäftsführer Stephan von Borzyskowski. In der Vergangenheit seien bereits selbst ausgebildete Fachkräfte übernommen worden. Diesen Weg wolle man fortsetzen.

Ausbildung trotz Sanierungsphase fortgeführt

Besondere Bedingungen prägten die Ausbildung während der vergangenen Jahre. Aufgrund der umfangreichen Sanierung des Heinrich-Völker-Bades gab es keinen regulären Badebetrieb und zeitweise längere Schließungen. Dennoch führten die Freizeitbetriebe die Ausbildung weiter.

„Gerade in einer solchen Phase war und ist es uns wichtig, für unsere Mitarbeiter und Auszubildenden ein verlässlicher Partner zu sein“, betont von Borzyskowski.

Mit der für das kommende Jahr vorgesehenen Wiedereröffnung des umfassend sanierten Heinrich-Völker-Bades sollen sich auch die Ausbildungsbedingungen deutlich verbessern. Ab 2027 ist wieder ein ganzjähriger Angebots- und Betriebsrhythmus vorgesehen. Für das Ausbildungsjahr 2027 planen die Freizeitbetriebe bis zu drei Ausbildungsplätze.

Mehr als Schwimmaufsicht

Der Beruf des Fachangestellten für Bäderbetriebe umfasst deutlich mehr als die Aufsicht am Beckenrand. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Sicherheit der Badegäste, Schwimmunterricht, Gästebetreuung und Erste Hilfe.

Daneben spielt die Technik eine wichtige Rolle. Die Auszubildenden beschäftigen sich beispielsweise mit der Wasserqualität, Filteranlagen und der Desinfektion. Damit verbindet der Beruf den Umgang mit Menschen mit sportlichen und technischen Tätigkeiten.

Praktikum gab den ersten Einblick

Für Justin Joshua Heeß ist das Heinrich-Völker-Bad kein unbekannter Arbeitsplatz. Bereits während eines Praktikums lernte er den Betrieb und das Berufsbild kennen. Inzwischen hat er auch seine erste Woche an der Berufsschule absolviert.

„Schon während meines Praktikums habe ich mich hier sehr wohlgefühlt und einen guten Einblick in den Beruf bekommen“, sagt Heeß. Nun freue er sich darauf, weitere Bereiche kennenzulernen und nach und nach mehr Aufgaben zu übernehmen.

Text: LC/ Redaktion Die Knipser · Quelle: Freizeitbetriebe Worms GmbH