Archivfoto: Mirco Metzler/ Die Knipser

Expertinnen von Beratungsstelle NIDRO und Caritas klären auf / CDU sieht erhebliche Risiken

WORMS. Die Wormser CDU lädt ein zur Infoveranstaltung über die jüngsten Änderungen im Drogenrecht. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 25. April, um 19 Uhr im Gemeindesaal der Evangelischen Dreifaltigkeitsgemeinde, Adenauerring 3.

Seit 1. April ist das neue Gesetz der Ampel zur Teillegalisierung von Cannabis in Kraft und hat kontroverse Diskussionen ausgelöst. Viele Bürger, insbesondere Eltern, fragen sich: „Wie gefährlich ist Cannabis wirklich?“, „Was genau steht in diesem Gesetz?“, und „Wie kann ich erkennen, ob mein Kind Cannabis konsumiert?“

„Die CDU hätte die Verabschiedung dieses Gesetzes gerne verhindert“, sagt die Vorsitzende der Wormser Union, Stephanie Lohr. „Wir sehen erhebliche Risiken, die mit der Teillegalisierung einhergehen.“ Umso wichtiger ist für die CDU nun die Aufklärung. Dazu hat die Union zwei Expertinnen für die Veranstaltung gewinnen können: Diplom-Pädagogin Gaby Christ von der Beratungsstelle NIDRO Worms und Ilena Horn, Fachkraft für Suchtprävention in der Psychosozialen Beratungsstelle des Caritasverbands Worms.   

Die Referentinnen geben Einblicke in die Cannabis-Teillegalisierung und klären über Gefahren und Risiken für Jugendliche auf. Diskutiert werden soll außerdem, wie die Legalisierung das Konsumverhalten beeinflussen, Suchtverhalten begünstigen und Verlagerungen auf den Schwarzmarkt haben kann. Nachgegangen wird auch den Fragen, wie es um Überwachung und Kontrolle der neuen gesetzlichen Regelungen steht und um Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit.

„Die CDU steht für eine verantwortungsbewusste Politik“, fassen Jeanine Emans-Heischling und Marion Hartmann zusammen, die die Veranstaltung mit organisieren. Beide gehören der CDU-Stadtratsfraktion an und sind auch im Jugendhilfeausschuss mit diesen Themen betraut. In ihren Augen kann Cannabis-Konsum ernste Folgen haben – vor allem für Jugendliche. „Wir wollen sicherstellen, dass der leichtfertige Umgang mit dem neuen Gesetz nicht zu einem Anstieg der Fallzahlen in Beratungsstellen führt.“

Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, den Expertinnen Fragen zu stellen und eigene Anliegen zu diskutieren.

Zur besseren Planung der Veranstaltung wird um eine telefonische Anmeldung gebeten unter Telefon 06241 – 6020, Mail kreisverband@cdu-worms.de oder über die Homepage www.cdu-worms.de.