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Ein Fest für die stillen Helden: Dekanat Worms-Wonnegau sagt Danke an seine Ehrenamtlichen

Ein Fest für die stillen Helden: Dekanat Worms-Wonnegau sagt Danke an seine Ehrenamtlichen
Foto: Yvonne Schnur

Ein Fest als Dankeschön: Das Evangelische Dekanat Worms-Wonnegau würdigte 150 Ehrenamtliche für ihren vielfältigen Einsatz.

Sie organisieren Veranstaltungen, begleiten Menschen, gestalten Gottesdienste, helfen im Hintergrund und halten Gemeinschaft lebendig: Rund 150 ehrenamtlich Engagierte aus den Kirchengemeinden und Einrichtungen des Evangelischen Dekanats Worms-Wonnegau standen am Samstag (11. Juli) im Mittelpunkt eines besonderen Festes.

Beim ersten dekanatsweiten Dankesfest auf der großen Wiese des Evangelischen Gemeindezentrums Worms-Horchheim würdigte das Dekanat den vielfältigen Einsatz seiner Ehrenamtlichen. Mit Musik, Kabarett, gutem Essen und zahlreichen Begegnungen wurde ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung gesetzt.

Trotz sommerlicher Temperaturen herrschte unter den liebevoll gestalteten Pavillons und Zelten eine entspannte Atmosphäre. Schattenplätze, kühle Getränke und ein abwechslungsreiches Programm sorgten dafür, dass die Gäste den Nachmittag in Gemeinschaft genießen konnten.

Anerkennung für einen unverzichtbaren Einsatz

Dekanatspräses Alexander Ebert begrüßte die Gäste mit einem herzlichen Dank für ihr Engagement. Besonders die Veränderungen der vergangenen Jahre hätten den Ehrenamtlichen viel abverlangt – etwa bei neuen Formen der Zusammenarbeit und den Fragen rund um die zukünftige Nutzung kirchlicher Gebäude.

„Sie schenken Zeit – und Zeit gehört zu den kostbarsten Geschenken, die wir einander machen können. Unser heutiges Fest möchte dafür ein kleines Zeichen der Dankbarkeit sein“, sagte Ebert.

Ehrenamt bedeute weit mehr als die Übernahme einer Aufgabe. Es stehe für Verantwortung, Gemeinschaft und dafür, den Glauben im Alltag sichtbar werden zu lassen.

Auch die unsichtbaren Helfer zählen

Den geistlichen Auftakt gestaltete Dekanin Jutta Herbert mit einer Andacht zum Psalmvers „Dient dem Herrn mit Freuden“. Sie erinnerte daran, dass die Idee für das Dankesfest aus dem Wunsch entstanden sei, den vielen Ehrenamtlichen einmal bewusst Zeit und Anerkennung zu schenken.

„Gott sieht nicht nur das gelungene Gemeindefest, sondern auch den Menschen, der hinterher den Müll wegräumt. Er schaut nicht zuerst auf das Spektakuläre, sondern auf das Treue, Liebevolle und Verlässliche“, betonte Herbert.

Viele Tätigkeiten würden selbstverständlich im Hintergrund geschehen und blieben oft unsichtbar – seien aber für das kirchliche Leben von großer Bedeutung.

Musik und Humor sorgen für gute Stimmung

Für die musikalische Gestaltung sorgte der Chor „Getogether“ unter der Leitung von Thorsten Mühlberger. Mit Liedern wie „God Is Great“, „Take Me To The Water“ und „Bridge Over Troubled Water“ begeisterten die Sängerinnen und Sänger die Gäste.

Anschließend brachte Hajo Greifenstein vom Ersten Babenhäuser Pfarrerkabarett gemeinsam mit Gertrud Etzel das Publikum zum Lachen. Mit viel Wortwitz und satirischen Beobachtungen zu Kirche und Gesellschaft sorgten die Künstler für zahlreiche heitere Momente.

Neben dem Bühnenprogramm stand vor allem die Begegnung im Mittelpunkt. Eine Fotobox wurde zum beliebten Treffpunkt, und viele Gäste nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Maria Blüm vom Kirchenvorstand Worms-Neuhausen zeigte sich begeistert: „Solche Wertschätzungsveranstaltungen kenne ich bislang nur auf Gemeindeebene. Dass das Dekanat alle Ehrenamtlichen zusammenbringt, finde ich eine großartige Idee.“

Auch die Musikerinnen und Musiker nahmen die Idee eines gemeinsamen Dankesfestes mit. Ein Chormitglied betonte, dass Begegnungen in dieser lockeren Atmosphäre besonders wertvoll seien.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Segensgebet mit Dekanin Herbert. Viele Teilnehmende empfanden diesen ruhigen Moment als passenden Abschluss eines besonderen Tages voller Dankbarkeit, Gemeinschaft und Wertschätzung.

Text: SSP · Quelle: Evangelisches Dekanat Worms‐Wonnegau