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Himmelsspektakel zieht Menschen in Rheinland-Pfalz in den Bann

Himmelsspektakel zieht Menschen in Rheinland-Pfalz in den Bann
Die partielle Sonnenfinsternis am 12. August lockte zahlreiche Menschen in Rheinland-Pfalz zum Blick in den Himmel. In Mainz mussten anschließend 14 Menschen wegen Sehbeschwerden in der Augenklinik der Unimedizin behandelt werden. Foto: Mirko Müller/Die Knipser

Das Himmelsspektakel vom Mittwoch hat in Rheinland-Pfalz viele Menschen in den Bann gezogen. Doch nicht alle konnten die partielle Sonnenfinsternis unbeschwert genießen: In der Augenklinik der Universitätsmedizin Mainz haben sich anschließend 14 Menschen mit Sehbeschwerden vorgestellt. Das berichtet der SWR unter Berufung auf die Mainzer Unimedizin.

Die Betroffenen klagten demnach unter anderem über Sehstörungen und blinde Flecken. Hintergrund ist offenbar ein unzureichender Augenschutz beim Beobachten der Sonne. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft hatte bereits vor der Sonnenfinsternis davor gewarnt, ohne geeigneten Schutz in die Sonne zu schauen. Für die Beobachtung seien ausschließlich geprüfte Sonnenfinsternis-Brillen beziehungsweise geeignete Sonnenfilter geeignet.

Die partielle Sonnenfinsternis war am 12. August auch von Rheinland-Pfalz aus gut zu sehen. In Mainz begann sie gegen 19.20 Uhr und erreichte gegen 20.13 Uhr ihr Maximum. Dabei verdeckte der Mond rund 88 Prozent der sichtbaren Sonnenfläche.

Für zusätzliches Interesse sorgten in derselben Nacht die Perseiden. Der Höhepunkt des jährlich wiederkehrenden Sternschnuppenstroms fiel ebenfalls auf den 12. August. Damit bot der Abend und die anschließende Nacht gleich zwei astronomische Ereignisse.

Die große Aufmerksamkeit für das Himmelsschauspiel zeigte sich auch bei öffentlichen Beobachtungsveranstaltungen in Rheinland-Pfalz. In Mainz kamen nach Angaben der Welt mehr als 1.000 Menschen zu einer gemeinsamen Beobachtung zusammen.

Text: ML/Redaktion Die Knipser

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Fotos: Mirko Müller/Die Knipser