Mehr als 30 Millionen für die Region: Städtebauförderung wirkt vor Ort

Mehr als 30 Millionen Euro an Bundesfinanzhilfen der Städtebauförderung wurden bis Ende 2025 in Worms, Alzey-Worms und dem südlichen Mainz-Bingen bewilligt. Für den Bundestagsabgeordneten Jan Metzler ist das zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung am 9. Mai ein sichtbarer Beleg dafür, wie stark die Förderung inzwischen in der Region wirkt. „Die Städtebauförderung zeigt, wie Bundespolitik direkt bei den Menschen ankommt“, betont Jan Metzler. „Wo Ortsmitten modernisiert, Treffpunkte geschaffen und Plätze neugestaltet werden, wächst nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Identifikation der Menschen mit ihrem Wohnort.“
Auch im Förderjahr 2025 wurden in der Region erneut rund 4,1 Millionen Euro an Bundesmitteln bewilligt. Zu den größten Einzelmaßnahmen zählen die Innenstadt Nord in Alzey mit rund 1,7 Millionen Euro, die Grüne Schiene im Wormser Norden mit 810.000 Euro sowie die Historische Innenstadt in Oppenheim mit 625.000 Euro. Weitere Zuschüsse gingen unter anderem nach Nierstein, Guntersblum, Osthofen, Gau-Odernheim und Wörrstadt.
Förderung wird vor Ort greifbar
Rund um den diesjährigen Aktionstag wird die Städtebauförderung auch in der Region unmittelbar sichtbar: In Worms konnten sich Bürgerinnen und Bürger am 7. Mai an der Gestaltung des neuen Quartiersplatzes LiNo beteiligen. Im Alzeyer Osten wird am 8. Mai das neue Quartiersbüro offiziell eingeweiht, ehe die Stadt Alzey am 9. Mai auf dem Obermarkt über die weiteren Perspektiven der Innenstadt Nord informiert. „Städtebauförderung bedeutet nicht nur bauliche Verbesserungen“, so Jan Metzler. „Sie schafft Orte der Begegnung und stärkt das Miteinander in unseren Kommunen.“
Bundesweit beteiligen sich in diesem Jahr rund 600 Kommunen mit mehr als 700 Veranstaltungen am Tag der Städtebauförderung. Metzler wertet deshalb auch die Entscheidung als wichtiges Zukunftssignal, die Städtebauförderung 2026 erstmals auf eine Milliarde Euro anzuheben. „Gerade in Zeiten großer finanzieller Herausforderungen brauchen unsere Kommunen verlässliche Unterstützung, um Ortszentren attraktiv zu halten und Quartiere weiterzuentwickeln. Dass der Bund hier seine Mittel noch einmal deutlich ausweitet, ist ein starkes Zeichen“, erklärt der Abgeordnete.
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