Mehr Platz für Familien: Klinikum Worms eröffnet neue Wochenbettstation

Mehr Raum für Familien, moderne Räumlichkeiten und kurze Wege rund um die Geburt: Das Klinikum Worms hat seine neue Wochenbettstation offiziell eröffnet. Mit einem feierlichen Bandschnitt wurde der neue Bereich der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Haus 2 am Montag, 17. August, eingeweiht.
Für die Eröffnung griffen Chefärztin Prof. Dr. Thalia Erbes, Klinikgeschäftsführer Daniel Herke und Pflegedirektorin Brigitte Ahrens-Frieß gemeinsam mit Oberbürgermeister Adolf Kessel und Aufsichtsratsmitglied Jens Guth zur Schere.
Die neue Station verfügt über 35 Betten in 27 Zimmern. Besonders großzügig ist das Angebot an Familienzimmern: 19 Zimmer ermöglichen es, dass auch Partner die erste gemeinsame Zeit mit Mutter und Kind auf der Station verbringen können.
Mutter und Kind im Mittelpunkt
Die Station ist sowohl für Schwangere vorgesehen, die bereits vor der Geburt stationär betreut werden müssen, als auch für Mütter und ihre Neugeborenen nach der Entbindung. Helle und modern gestaltete Räume sollen dabei eine angenehme Umgebung schaffen und zugleich eine individuelle Betreuung ermöglichen.
„Wir stehen für eine familienorientierte Geburtshilfe, bei der die Bedürfnisse von Mutter, Kind und Familie im Mittelpunkt stehen“, erklärt Chefärztin Prof. Dr. Thalia Erbes. Besonders wichtig sei, dass Mutter und Kind möglichst viel Zeit gemeinsam verbringen können.
Auf der neuen Wochenbettstation können Mutter und Kind rund um die Uhr zusammenbleiben. Die Familienzimmer bieten darüber hinaus die Möglichkeit, dass auch der Partner die erste gemeinsame Zeit miterleben kann.
Kreißsaal, Wochenbettstation und Neonatologie enger verbunden
Ein entscheidender Vorteil der neuen Räumlichkeiten liegt in ihrer räumlichen Anbindung. Der Kreißsaal befindet sich weiterhin im Haupthaus des Klinikums, ist nun aber über einen direkten Verbindungsgang mit der Wochenbettstation in Haus 2 verbunden. Auch die Neonatologie liegt in unmittelbarer Nähe.
Damit sind die Bereiche, die Mutter und Kind rund um die Geburt betreuen, deutlich enger miteinander verzahnt. Gerade dann, wenn ein Neugeborenes nach der Geburt zusätzliche medizinische Unterstützung benötigt, können die zuständigen Teams schnell reagieren.
Für die Familien bedeutet das kurze Wege und eine enge medizinische Zusammenarbeit, ohne dass die räumliche Nähe zwischen Mutter und Kind unnötig verloren geht.
„Diese Investition ist für uns ganz bewusst ein wichtiger Beitrag zur Zukunft unserer Geburtshilfe“, betont Klinikgeschäftsführer Daniel Herke. Die Verbindung von Kreißsaal, Wochenbettstation und Neonatologie schaffe Strukturen, von denen sowohl Familien als auch die medizinischen Teams profitierten.
Geburtshilfe am Standort Worms gestärkt
Mit der neuen Wochenbettstation will das Klinikum die Geburtshilfe am Standort Worms langfristig stärken. Moderne Räumlichkeiten, Familienzimmer und eine eng verzahnte Versorgung sollen dabei miteinander verbunden werden.
Für werdende Eltern bedeutet die Eröffnung vor allem eines: mehr Raum für die erste gemeinsame Zeit und zugleich die Sicherheit einer eng angebundenen medizinischen Versorgung.
Text: ML/Redaktion Die Knipser · Quelle: Klinikum Worms
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