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Owerumer Kerb wird zum Besuchermagneten: Abenheim feiert fünf Tage lang

Owerumer Kerb wird zum Besuchermagneten: Abenheim feiert fünf Tage lang
Fünf Tage lang herrschte in Abenheim Kerwestimmung: Die Owerumer Kerb lockte zahlreiche Besucher in den Wormser Stadtteil. Besonders die Rathausstraße entwickelte sich in diesem Jahr zu einem zentralen Treffpunkt, bevor die Kerb am Montagabend traditionell zu Grabe getragen wurde. Foto: Mirco Metzler/Die Knipser

Volle Straßen, gut besuchte Höfe und ausgelassene Stimmung bis zum traditionellen Kerwe-Begräbnis: Die Owerumer Kerb hat den Wormser Stadtteil Abenheim fünf Tage lang in einen großen Treffpunkt verwandelt. Selbst wechselhaftes Wetter und zwischenzeitliche Regenschauer konnten die Feierlaune kaum bremsen.

Bereits zum Auftakt am Freitag zeichnete sich ein starker Besucherandrang ab. Nach der offiziellen Eröffnung füllten sich die verschiedenen Veranstaltungsorte schnell. Als später erste Regentropfen einsetzten, wurde kurzerhand weitergefeiert.

Eine Besonderheit war in diesem Jahr erneut der Standort. Weil der eigentliche Kerweplatz nur eingeschränkt genutzt werden konnte, konzentrierte sich ein großer Teil des Geschehens auf die Rathausstraße. Was zunächst aus der Not heraus entstanden war, entwickelte sich während der Festtage zu einem zentralen Treffpunkt.

Die Verlagerung sorgte für eine kompakte Atmosphäre und kurze Wege zwischen den einzelnen Angeboten. Die Rathausstraße könnte deshalb auch bei zukünftigen Ausgaben der Kerb eine größere Rolle spielen. Weitere Vereine, Gruppen oder Privatpersonen könnten das Angebot künftig zusätzlich erweitern.

Vereine sorgen für fünf Tage Programm

Getragen wurde die Kerb von zahlreichen Vereinen, Organisationen und weiteren Beteiligten aus dem Stadtteil. Über fünf Tage hinweg entstand so ein abwechslungsreiches Programm, das unterschiedliche Altersgruppen ansprach.

Gerade diese Mischung prägte das Bild der diesjährigen Kerb. Familien, Jugendliche und langjährige Kerwebesucher kamen zusammen und machten die Veranstaltung einmal mehr zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt für den gesamten Stadtteil.

Auch wenn parallel in Worms und der Umgebung zahlreiche weitere Veranstaltungen stattfanden, waren die Veranstaltungsorte in Abenheim gut besucht. Besonders erfreulich verliefen die Festtage zudem aus organisatorischer Sicht: Die Kerb blieb friedlich und war vor allem von guter Stimmung geprägt.

Wenn die Kerb zu Grabe getragen wird

Am Montagabend näherte sich das fünftägige Fest schließlich seinem traditionellen Ende. Zum Kerwe-Begräbnis versammelten sich noch einmal zahlreiche Besucher. In diesem Jahr übernahm Tim Bork die Rolle des Kerwepfarrers und führte durch die symbolische Abschiedszeremonie.

Passender hätte das Wetter kaum sein können: Während sich der Trauermarsch in Bewegung setzte, begann es zu regnen. Die Regentropfen lieferten die passende Kulisse für den augenzwinkernden Abschied von fünf Tagen Kerwe.

Ganz vorbei war der Abend damit allerdings noch nicht. Unter anderem am Weingut Hemer und an der Seebühne saßen Besucher anschließend noch zusammen und ließen die diesjährige Owerumer Kerb langsam ausklingen.

Nach fünf ereignisreichen Tagen bleibt vor allem die Erinnerung an volle Veranstaltungsorte, viel Gemeinschaft und eine Rathausstraße, die sich als neuer Mittelpunkt der Abenheimer Kerb bewährt hat.

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Text: LC/ Redaktion Die Knipser

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Fotos: Mirco Metzler/Die Knipser