Schüler der Realschule Plus Eich und Herr Venuste Kubwimana (Ruanda), Frau Christine Müller (Förderverein Partnerschaft Ruanda/Alzey-Worms e.V.), Frau Kirsten Rauschkolb (Schulleiterin), Herr Oliver Ernst (1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Eich).
Fotos: Mirco Metzler/Die Knipser

Die Realschule Plus Eich pflegt eine 20-jährige Freundschaft mit der Partnerschule Butezi Primary School aus Ruanda. Aus diesem Anlass veranstaltete die Schule vom 18.07.-20.07.2023 Projekttage zum Thema Ruanda.

Die Schüler:innen nutzten die Gelegenheit sich mit der Kultur, der Geschichte und den Lebensgewohnheiten der Menschen in Ruanda vertraut zu machen. Herr Venuste Kubwimana aus Ruanda hielt in allen Klassen interessante Vorträge über das Leben in seinem Heimatland. Alle waren begeistert so vielfältige und persönliche Eindrücke über das Partnerland zu erhalten.

Außerdem wurden diverse Projekte angeboten mit Themen zu Kunst, Sport, Landeskunde, Tierwelt und natürlich gab es auch typische, ruandische Speisen, die selbst hergestellt wurden. Eine besondere Kooperation anlässlich des Jubiläums ergab sich mit der Eisdiele Eishorn aus Gimbsheim. Hier wurde speziell ein Ruanda-Eis kreiert. Am vorletzten Schultag vor den Sommerferien präsentierten alle Klassen mit ihren Lehrkräften ihre tollen Projektergebnisse auf dem Schulhof. Trommeln und afrikanische Tänze der Percussionklasse und der Schulband unter Leitung von Wenke Lehnert stimmten auf das Event ein.

Herr Oliver Ernst, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Eich, und Frau Christine Müller vom Vorstand des Fördervereins Partnerschaft Ruanda/Alzey-Worms e.V., begrüßten die Schulgemeinschaft und eröffneten die Veranstaltung offiziell. Beide betonten die Besonderheit der 20 jährigen Schulpartnerschaft und die Bereitschaft aller Schüler:innen der Realschule Plus Eich zur regelmäßigen Mitarbeit bei der Aktion Tagwerk. Auch Venuste Kubwimana lobte die tolle Motivation und das besondere Engagement der Schulgemeinschaft für die ruandische Partnerschule. Danach konnte man an den Ständen Masken, Mosaike, getöpferte Vasen und Windlichter sowie geknüpfte Ketten bewundern und auch kaufen. Bei einem Quiz testete man seine Ruandakenntnisse.

Eine Ausstellung über die Tierwelt Ruandas wurde interessant präsentiert. Man hatte auch die Gelegenheit sein Haar mit Strähnchen zu verschönern. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Es gab leckere Falafel und natürlich Ruanda-Eis. Der Erlös von allen Verkäufen kommt der Partnerschule zugute. Sicherlich hatten alle Schüler:innen an diesen Tagen viel Spaß und einen tieferen Einblick in das Land Ruanda und seine Menschen erhalten, abseits vom täglichen Schulalltag.