Sicherheit gemeinsam gedacht: Kommunen bündeln Kräfte bei Zufahrtssperren

Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Kommunen treiben gemeinsam die Beschaffung von Zufahrtssperren zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum voran.
Im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit beschaffen die Verbandsgemeinden Wörrstadt und Alzey-Land sowie die Stadt Alzey gemeinsam Zufahrtssperren. Den Vertrag hierzu haben sie am heutigen Freitag gemeinsam unterzeichnet. „Der Schutz von Veranstaltungsflächen vor dem unbefugten Befahren durch Kraftfahrzeuge, also der Zufahrtschutz, ist zentraler Bestandteil moderner Veranstaltungs- und Sicherheitskonzepte geworden.
Mit dieser interkommunalen Zusammenarbeit legen wir die Grundlage dafür, die öffentliche Sicherheit bei Veranstaltungen nachhaltig zu stärken und zugleich die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der beteiligten Kommunen zu wahren. Deshalb freut es mich sehr, dass die Verbandsgemeinde Alzey-Land und die Stadt Alzey unserem Vorschlag gefolgt sind“, sagt Bürgermeister Markus Conrad bei der Vertragsunterzeichnung.
Vorgesehen ist die Beschaffung von 15 mobilen Fahrzeugsperren. Diese Systeme sollen künftig einen flexiblen Einsatz bei Veranstaltungen und anderen Anlässen ermöglichen. Dabei wird auch berücksichtigt, dass berechtigte Zufahrten – etwa für Einsatzfahrzeuge oder Lieferverkehre – bei Bedarf aufrechterhalten werden können.
Im Rahmen der Kooperation übernimmt die Verbandsgemeinde Wörrstadt eine zentrale Koordinierungsfunktion. Sie wird im Auftrag der teilnehmenden Kommunen die Beschaffung, Lagerung sowie die Organisation und Koordination der Nutzung der Zufahrtssperren übernehmen. Darüber hinaus hat die VG Wörrstadt stellvertretend die Beantragung der Fördermittel beim Land über das IKZ- Sonderförderungsprogramm „Gemeinsam sicher feiern in Rheinland-Pfalz“ übernommen.
Aus dem Förderprogramm erhalten die Kommunen voraussichtlich 105.000 €. Damit beläuft sich der verbleibende Eigenanteil pro Kommune auf rund 58.330 €. Dieser erhöhte sich leicht, nachdem es in den Verbandsgemeinden Nieder-Olm und Wöllstein keine Mehrheit für die interkommunale Zusammenarbeit gab. „Allein der Vergleich mit marktüblichen Mietpreisen unterstreicht die Wirtschaftlichkeit dieser interkommunalen Zusammenarbeit. Über die geplante Nutzungsdauer ergeben sich erhebliche Einsparpotentiale gegenüber einer wiederholten Anmietung“, betont Bürgermeister Markus Conrad.
Weitere Artikel aus Politik
WormsDirk Beyer besucht Caritas Worms – Soziale Angebote und neues Quartiersgebäude im Mittelpunkt
Wie können soziale Angebote im Wormser Norden langfristig gesichert und weiterentwickelt werden?
30. Oktober 2026
AlzeyGrüne Stadtplanung: Vortrag in Alzey zeigt Wege zur Stadt von morgen
Wie können Städte trotz steigender Temperaturen, Starkregen und zunehmender Flächenknappheit lebenswert bleiben?
30. Oktober 2026
WormsWormser Unternehmen HI.TEQ und AMOX wachsen – Fachkräftemangel und Infrastruktur bleiben Herausforderungen
Wachstum, Digitalisierung und der zunehmende Fachkräftebedarf standen im Mittelpunkt eines Unternehmensbesuchs von Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Stephanie Lohr bei der HI.TEQ GmbH und der AMOX IT-SOLUTION GmbH.
26. Oktober 2026

