Über 31.500 Euro für Brot für die Welt: Dekanat Worms-Wonnegau setzt starkes Zeichen der Solidarität

Bild 1: Die Freundinnen Beauty Nyathi (45), Gracious Mujuma (42) und Sihle Hahlani (31) am Fluss Chiurayi. Hier haben sie früher Wasser geholt. Durch MeDRAs Arbeit (BfdW-Partnerorganisation) hat sich ihr Leben sehr verbessert. Sie lernen und unterstützen sich gegenseitig. Foto: Kathrin Harms/Brot für die Welt
Bild 2: Beauty Nyathi (45), Gracious Mujuma (42) und Sihle Hahlani (31) gehen durch karge, trockene Landschaft zum nahegelegenen Fluss. Sie lernen und unterstützen sich gegenseitig. Durch MeDRAs Arbeit hat sich ihr Leben merklich verbessert.
Die Kirchengemeinden im Evangelischen Dekanat Worms-Wonnegau haben im vergangenen Jahr mit ihrer Spendenbereitschaft ein deutliches Zeichen der Nächstenliebe gesetzt. Insgesamt 31.557,19 Euro kamen bei den Kollekten für Brot für die Welt zusammen und tragen damit zum erfreulichen Gesamtergebnis der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) bei.
Davon entfielen 9.049,37 Euro auf die Erntedankkollekten und 22.507,82 Euro auf die Kollekten an Heiligabend. Insgesamt erhielt Brot für die Welt aus dem Bereich der EKHN 5.617.139 Euro – ein Plus von fast 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Kollekten an Erntedank und Heiligabend blieben mit insgesamt rund 1,46 Millionen Euro auf einem stabil hohen Niveau.
„Danke an alle Unterstützerinnen und Unterstützer für ihre Spenden an Brot für die Welt. Besonders jetzt, da in Deutschland und international bei der Entwicklungszusammenarbeit gekürzt wird, ist jede Spende ein wichtiges Signal“, sagt Claudia Hadj Said, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit von Brot für die Welt in Hessen und Nassau sowie Kurhessen-Waldeck.
Insgesamt standen dem evangelischen Hilfswerk im vergangenen Jahr 341,7 Millionen Euro für seine weltweite Arbeit zur Verfügung. Rund 89,8 Prozent der Mittel flossen direkt in die Projektarbeit. Mit mehr als 3.000 Projekten in 77 Ländern setzt sich Brot für die Welt gemeinsam mit über 1.600 Partnerorganisationen für Ernährungssicherung, Armutsbekämpfung, Bildung, Frieden und Klimagerechtigkeit ein. Regionale Schwerpunkte liegen weiterhin in Afrika und Asien.
Gleichzeitig sieht das Hilfswerk die angekündigten Kürzungen der öffentlichen Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit mit Sorge. Zwar wirkten sie sich im vergangenen Berichtsjahr noch nicht unmittelbar auf die Finanzierung aus, langfristig könnten jedoch weniger neue Projekte gestartet und bestehende Partnerschaften fortgeführt werden.
Die hohe Spendenbereitschaft der Menschen im Dekanat Worms-Wonnegau zeigt, dass globale Verantwortung und Solidarität auch auf lokaler Ebene fest verankert sind – und dass jede Spende einen wichtigen Beitrag für Menschen in Not leistet.
Text: ML · Quelle: Evangelisches Dekanat Worms‐Wonnegau
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