Freie Fahrt fürs Fahrrad: Neuer Radweg verbindet Partenheim, Saulheim und Wörrstadt

Sicherer, komfortabler und abseits vielbefahrener Straßen: Zwischen Partenheim, Saulheim und Wörrstadt ist ein neuer kombinierter Rad- und Wirtschaftsweg fertiggestellt und beschildert worden. Damit ist ein wichtiger Lückenschluss im Radverkehrsnetz der Verbandsgemeinde Wörrstadt geschafft.
Der rund zwei Kilometer lange Weg ist vor allem für den Alltagsradverkehr von Bedeutung. Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie Bürgerinnen und Bürger können die drei Gemeinden künftig sicherer miteinander verbinden, ohne auf stark befahrene Straßen ausweichen zu müssen.
Der neue Abschnitt ist zugleich ein wichtiger Bestandteil des Radverkehrskonzepts der Verbandsgemeinde. Nach Angaben der VG handelte es sich um den finanziell aufwendigsten und planerisch anspruchsvollsten Teil des Projekts.
„Mit der Fertigstellung des neuen Rad- und Wirtschaftsweges schaffen wir eine sichere Verbindung zwischen unseren Gemeinden und geben dem Alltagsradverkehr einen weiteren wichtigen Schub“, sagt Bürgermeister Markus Conrad. Gerade dort, wo Radfahrende bislang auf vielbefahrene Straßen ausweichen mussten, sei eine sichere Infrastruktur besonders wichtig.
Auch für die Landwirtschaft nutzbar
Der neue Weg ist nicht ausschließlich für Radfahrende gedacht. Als Wirtschaftsweg kann er weiterhin von der Landwirtschaft genutzt werden. Damit soll die neue Verbindung sowohl eine klimafreundliche Mobilität als auch die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen unterstützen.
Die Anbindung an Vendersheim ist dagegen noch nicht möglich. Grund dafür ist die derzeit fehlende sichere Querungsmöglichkeit über die Landesstraße L 414 für den Fuß- und Radverkehr. Die Verbandsgemeinde will auch diese Lücke schließen. Sobald eine sichere Querung geschaffen ist, soll Vendersheim an den neuen Weg angebunden werden.
Mehr als 849.000 Euro investiert
Der Bau wurde über das Bundesprogramm „Stadt und Land“ gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 849.000 Euro. Bis zu 544.000 Euro werden aus dem Förderprogramm bereitgestellt. Die Förderung wurde vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau bewilligt.
Die Planung und Bauüberwachung übernahm das Ingenieurbüro Wester. Für die Bauausführung war die Firma Strabag aus Gensingen verantwortlich. Die Beschilderungsplanung erfolgte durch das Planungsbüro VIA Köln, die Beschilderung selbst durch die Firma DSS Mittelhessen.
Mit der Fertigstellung ist nun ein wichtiger Abschnitt des regionalen Radwegenetzes geschlossen – und für Radfahrende zwischen Partenheim, Saulheim und Wörrstadt heißt es künftig: sicherer unterwegs und weniger Verkehr auf der Strecke.
Text: ML/Redaktion Die Knipser · Quelle: VG Wörrstadt
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