RNN setzt auf Kontinuität: Silke Meyer bleibt weitere fünf Jahre Geschäftsführerin

An der Spitze des Rhein-Nahe Nahverkehrsverbundes (RNN) bleibt alles in bewährten Händen: Silke Meyer ist für weitere fünf Jahre als Geschäftsführerin der RNN GmbH und des Zweckverbandes Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (ZRNN) bestellt worden. Meyer steht seit Dezember 2019 an der Spitze des Verkehrsverbundes für die Region Rheinhessen und Nahe.
Die Entscheidung trafen die Zweckverbandsversammlung und der Aufsichtsrat. Steffen Wolf, Verbandsvorsteher des ZRNN und Vorsitzender der RNN-Gesellschafterversammlung, sieht in der erneuten Bestellung ein Zeichen für Kontinuität.
„Mit der erneuten Bestellung setzen wir auf Kontinuität und Verlässlichkeit an der Spitze des RNN“, erklärt Wolf. Gemeinsam mit den Aufgabenträgern und Partnern habe Meyer wichtige Veränderungen angestoßen und mit großem Engagement umgesetzt. „Wir freuen uns auf fünf weitere Jahre gemeinsamer Arbeit an der Zukunft unseres Verbundes.“
Fahrgastzahlen nach Ausbau des Angebots gestiegen
In Meyers bisherige Amtszeit fallen mehrere größere Veränderungen im öffentlichen Nahverkehr der Region. Dazu gehören die 2022 umgesetzten neuen ÖPNV-Konzepte, mit denen das Verkehrsangebot deutlich ausgeweitet wurde. Nach Angaben des RNN führte dies zu einem Anstieg der Fahrgastzahlen um 20 Prozent.
Auch die zum 1. August 2026 in Kraft getretene Tarifreform für Zeitkarten wurde unter Meyers Leitung vorbereitet und umgesetzt.
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen und darauf, die Entwicklung des RNN gemeinsam mit unseren Partnern weiter voranzutreiben“, sagt Meyer. In den vergangenen Jahren seien wichtige Meilensteine sowohl beim Ausbau des Verkehrsangebots als auch bei der Vereinfachung des Tarifs erreicht worden. „Diesen Weg wollen wir konsequent fortsetzen.“
RNN-Tarif soll noch einfacher werden
Eine der nächsten größeren Aufgaben steht bereits fest. Der Tarif für Fahrgäste, die Bus und Bahn nur gelegentlich nutzen, soll weiter vereinfacht werden. Dabei gehe es nicht nur um strukturelle Änderungen, sondern insbesondere darum, den öffentlichen Nahverkehr für die Kunden leichter verständlich und nutzbar zu machen.
Auch der Ausbau digitaler Angebote und die weitere Verbesserung des Verkehrsangebots sollen eine Rolle spielen. „Wichtig ist mir, dass wir die Menschen bei diesen Veränderungen mitnehmen und ihre Bedürfnisse im Blick behalten“, betont Meyer.
Das Ziel sei ein Verkehrsverbund, der einfacher zu verstehen und zugleich stärker auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Fahrgäste zugeschnitten ist.
Text: LC/Redaktion Die Knipser · Quelle: RNN GmbH
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