Von Mörstadt auf die große TV-Bühne – Ramon bei „The Voice of Germany“

Für Ramon aus Mörstadt geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung: Der 21-Jährige ist Teil der 16. Staffel von „The Voice of Germany“. Die neue Staffel der Musikshow ist inzwischen gestartet. Seit dem 11. September läuft die Sendung wieder im Fernsehen und im Stream. Nach mehreren Anläufen und einem aufwendigen Auswahlverfahren hat es der junge Musiker damit auf eine der bekanntesten Musikshow-Bühnen Deutschlands geschafft.
Musik spielt in Ramons Leben schon seit seiner Kindheit eine große Rolle. Bereits als kleiner Junge begann er zu singen, später kam die Gitarre hinzu. Zunächst machte er vor allem für sich selbst Musik, doch mit der Zeit wuchs der Wunsch, auch vor Publikum aufzutreten.
2022 folgten schließlich die ersten Live-Auftritte bei Veranstaltungen. Seitdem ist die Bühne für ihn zu einem festen Bestandteil seines Lebens geworden. „Seitdem habe ich die Bühne lieben gelernt“, sagt Ramon.
Auch beruflich ist der 21-Jährige eng mit Veranstaltungen verbunden. Er arbeitet als Veranstaltungskaufmann. Musik, Bühnen und Events begleiten ihn damit sowohl privat als auch beruflich.
Die Teilnahme bei „The Voice of Germany“ kam für Ramon nicht aus dem Nichts. Die Sendung verfolgt er bereits seit vielen Jahren. Zweimal hatte er sich zuvor beworben, beide Male endete sein Weg jedoch bereits in den Vorcastings. Aufgeben wollte er deshalb nicht.
Zusätzliche Motivation erhielt er durch Andreas Kümmert, der „The Voice of Germany“ 2013 gewann. Ramon lernte ihn 2022 kennen. Die Begegnung bestärkte ihn darin, einen weiteren Versuch zu wagen.
Beim nächsten Anlauf gelang schließlich der Sprung in die Sendung. „Ich konnte es gar nicht glauben“, erinnert sich Ramon an den Moment, als seine Teilnahme feststand. „Ich habe mich total gefreut und war gleichzeitig aufgeregt vor der Zeit, die auf mich zukommt. Es war ein unbeschreibliches Gefühl voller Stolz.“
Vor seinem Auftritt bereitete sich Ramon intensiv auf die Produktion vor. Neben offiziellen Proben und Vocal-Coachings arbeitete er auch eigenständig weiter an seiner Stimme und seiner Performance.
Lange hielt sich die Nervosität dabei in Grenzen. Das änderte sich am Tag der Blind Auditions. „Ich war relativ entspannt bis zu dem Tag der Blind Auditions. Da war ich sehr nervös“, sagt der 21-Jährige.
Die Dimension einer großen Fernsehproduktion ist mit einem gewöhnlichen Live-Auftritt kaum vergleichbar. Studiopublikum, Kameras, Licht und die große Bühne sorgen für eine besondere Atmosphäre. Für Ramon war allein der Moment, tatsächlich dort zu stehen, ein bedeutender Schritt auf seinem musikalischen Weg.
„Es ist super spannend und aufregend“, beschreibt er die Erfahrung. „Die Atmosphäre im Studio mit Publikum und Kameras ist unfassbar schön. Es erfüllt einen mit Stolz, es bis dorthin geschafft zu haben.“
Wie Ramons Reise bei „The Voice of Germany“ konkret weitergeht, darf er derzeit noch nicht verraten. Einen Einblick in den Weg bis zur eigentlichen Fernsehproduktion kann er dennoch geben. Hinter einem Auftritt in der Sendung steckt ein umfangreiches Auswahlverfahren mit mehreren Castingrunden und zahlreichen Bewerbern.
„Ich glaube, vielen ist nicht bewusst, dass es ein sehr langer und schwerer Prozess mit vielen Castingrunden und sehr vielen Bewerbern ist“, sagt Ramon. „Am Ende bleibt nur ein Bruchteil übrig.“
Allein der Schritt bis zu den Blind Auditions ist für den Musiker aus Mörstadt deshalb bereits ein großer Erfolg.
Musikalisch bewegt sich Ramon vor allem im Bereich moderner Folk- und Country-Musik. Eines seiner großen Vorbilder ist Ed Sheeran. Dessen musikalischer Stil und Karriereweg haben ihn schon früh beeindruckt. Gleichzeitig begleitet ihn Country-Musik bereits seit seiner Kindheit.
Diese Einflüsse prägen heute auch seine eigene Musik. Drei eigene Songs hat der 21-Jährige bereits veröffentlicht, weitere sollen folgen.
Trotz der bundesweiten Aufmerksamkeit durch die TV-Show bleibt die Region für Ramon besonders wichtig. In Worms und Umgebung steht er regelmäßig auf der Bühne und hat sich über die vergangenen Jahre ein eigenes Publikum aufgebaut.
„Ich liebe Worms und die Menschen dort“, sagt Ramon. „Ich spiele jedes Jahr viele Auftritte in Worms und Umgebung. Die Leute kennen mich und ich kenne sie. Das ist einfach ein schönes Gefühl.“
Entsprechend groß fiel die Unterstützung aus seinem persönlichen Umfeld aus, nachdem seine Teilnahme an „The Voice of Germany“ bekannt geworden war. Familie und Freunde wussten, wie lange ihn der Wunsch begleitet hatte, einmal Teil der Sendung zu sein.
„Alle waren total begeistert und haben sich riesig für mich gefreut“, erzählt Ramon. „Nach der Bekanntgabe habe ich unglaublich viele Nachrichten bekommen. Das war super schön.“
Unabhängig davon, wie weit Ramon bei „The Voice of Germany“ kommt, möchte er seine musikalische Entwicklung weiter vorantreiben. Sein Ziel ist es, weitere eigene Songs zu veröffentlichen, regelmäßig live aufzutreten und künftig auch auf größeren Bühnen zu stehen.
„Ich möchte weiterhin eigene Musik machen und damit noch mehr Menschen erreichen“, sagt Ramon. „Ich möchte, dass die Menschen meine Musik hören und fühlen, so wie ich sie selbst fühle.“
Inzwischen läuft die 16. Staffel von „The Voice of Germany“ bereits. Der Sendestart erfolgte am 11. September 2026. Die neuen Folgen werden freitags in SAT.1 und samstags auf ProSieben ausgestrahlt. Zusätzlich können die Sendungen kostenlos über Joyn gestreamt werden.
Wann genau Ramons Auftritt in der laufenden Staffel zu sehen sein wird, steht derzeit noch nicht fest beziehungsweise kann aktuell noch nicht bekannt gegeben werden. Für seine Unterstützer aus Mörstadt, Worms und der gesamten Region heißt es deshalb weiter gespannt verfolgen, wann der 21-Jährige vor den Coaches auf der großen Bühne zu sehen sein wird.
Aktuelle Auftritte, neue Musik und weitere Neuigkeiten veröffentlicht Ramon über seine Social-Media-Kanäle. Für die Region gibt es in der laufenden Staffel damit einen besonderen Grund zum Einschalten: Mit Ramon steht ein junger Musiker aus Rheinhessen auf der großen TV-Bühne, der sich seinen Platz dort nach mehreren Anläufen und einem langen Auswahlverfahren erarbeitet hat.
Wie weit seine Reise bei „The Voice of Germany“ führt, bleibt vorerst offen. Fest steht aber bereits: Der Schritt von den regionalen Bühnen rund um Worms bis in die große TV-Produktion ist geschafft.
Text: VM/Redaktion Die Knipser · Quelle: Joyn
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