WinterVarieté Heidelberg zieht nach Leimen: Neue Bühne für internationale Spitzenartistik

Ein neuer Spielort, internationale Spitzenartistik und ein neues kulinarisches Konzept: Das WinterVarieté startet am 19. November 2026 in seine nächste Saison und feiert dabei erstmals Premiere in der Festhalle Leimen. Die Veranstalter präsentierten jetzt die Pläne für die Spielzeit 2026/2027.
Nach dem Standortwechsel soll das Portland Forum in der Festhallenstraße zum neuen Varieté-Theater werden. Pro Vorstellung finden weiterhin rund 350 Gäste Platz. Neu ist unter anderem die Galerie, die zusätzliche Perspektiven auf die Bühne ermöglicht. Dort entstehen auch exklusive Zweiertische als neue VIP-Kategorie.
Für das Bühnenprogramm wurden erneut Künstler aus verschiedenen Ländern verpflichtet. Zu den Höhepunkten zählt das Duo „Shcherbak & Popov“, das mit dem Goldenen Clown von Monte-Carlo ausgezeichnet wurde und bereits im Pariser Moulin Rouge auftrat. Yanet Correa und Abel Domínguez präsentieren außergewöhnliche Strapaten-Kunst, während Kai Hou mit Reifensprüngen und Akrobatik am Chinesischen Doppelmast für Tempo sorgen soll.
Weitere Programmpunkte sind Adagio- und Pole-Akrobatik sowie die international bekannte Robotertanz-Formation „Tumar KR“, die unter anderem durch Fernsehshows wie „Das Supertalent“ und „Britain’s Got Talent“ bekannt wurde. Die „Vegas Showgirls“ übernehmen erneut die glamourösen Tanzelemente. Mit Sebastian Rosenbaum kehrt zudem die Verbindung aus Magie und Comedy auf die Bühne zurück.
Veränderungen gibt es auch in der Küche. Nach drei Jahren endet die Zusammenarbeit mit Tristan Brandt. Die kulinarische Verantwortung übernimmt künftig Christian Adam, der das WinterVarieté bereits seit seinen Anfängen begleitet. Adam bringt Erfahrungen aus der Spitzengastronomie und verschiedenen Dinnershow-Formaten mit.
Serviert wird ein Drei-Gang-Menü, das mit Marone und Kürbis beginnt. Als Hauptgang ist eine gebratene Maispoulardenbrust mit Ingwer-Limonen-Jus, Pak Choi, Sellerie-Miso-Crème, Shiitake, Radieschen und Yuzu-Gel vorgesehen. Alternativ wird eine vegetarische Variante mit in Salzkruste gegartem Sellerie angeboten. Den Abschluss bildet ein Dessert rund um Schokolade, Tonkabohne, Waldbeeren, Kirsche und Joghurt-Hafer-Crumble.
Mit dem Wechsel nach Leimen beginnt für die seit mehr als zehn Jahren etablierte Dinnershow ein neues Kapitel. Die Verbindung zur bisherigen Heimat Heidelberg soll dennoch bestehen bleiben. Die Festhalle liegt nur wenige Minuten vom bisherigen Standort entfernt und soll für die Saison vollständig in eine Varieté-Kulisse verwandelt werden.
Die erste Vorstellung findet am 19. November 2026 statt. Karten für die Saison 2026/2027 sind bereits erhältlich. Weitere Informationen zu Vorstellungen und Terminen gibt es auf der Internetseite des WinterVarietés.
Text: VM/Redaktion Die Knipser · Quelle: WinterVarieté Heidelberg
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Fotos: Mirco Metzler/Die Knipser
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