Logistik im Wandel: Bürgermeisterin Lohr besucht FIEGE in Worms

(V.l.n.r.) Oliver Stojiljkovic, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Stadt Worms mbH, Philipp Staiger, Director Operations Cluster Rhein-Main der FIEGE-Logistik und Bürgermeisterin Stephanie Lohr in den Räumen des Unternehmens in Worms-Rheindürkheim.
Die Stadt setzt auf den engen Austausch mit der regionalen Wirtschaft: Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Stephanie Lohr hat gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für die Stadt Worms mbH das Logistikunternehmen FIEGE am Standort Rheindürkheim besucht.
Empfangen wurden Lohr und wfg-Geschäftsführer Oliver Stojiljkovic von Philipp Staiger, Director Operations Cluster Rhein-Main bei FIEGE in Worms. Das Unternehmen betreibt in der Stadt die Zentrale seines Rhein-Main-Clusters und zählt an zwei Standorten insgesamt rund 1.000 Beschäftigte.
Fokus auf Integration und Ausbildung
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand unter anderem das Thema Integration. Bürgermeisterin Lohr interessierte sich besonders dafür, wie die Einbindung von Migrantinnen und Migranten im Unternehmen gelingt. Laut FIEGE verlaufe diese Entwicklung überwiegend positiv – insbesondere über die eigene Ausbildung.
Derzeit beschäftigt das Unternehmen am Standort rund 60 Auszubildende und Studierende in acht verschiedenen Ausbildungsberufen und Studiengängen.
Standort Worms als logistischer Vorteil
Nach Einschätzung von Standortleiter Staiger bleibt die Logistikbranche im Wandel. Während Automatisierung zunehmend operative Prozesse verändert, gewinnt Künstliche Intelligenz vor allem in administrativen Bereichen an Bedeutung. Gleichzeitig könnten geopolitische Unsicherheiten die Rolle regionaler Lager- und Distributionsstandorte weiter stärken.
Worms biete dafür ideale Voraussetzungen, so Staiger. Die Stadt sei durch ihre zentrale Lage, die Anbindung an wichtige Autobahnen sowie die Nähe zum Rhein ein sogenannter „Sweetspot“ für die Branche.
Austausch über Standortentwicklung
Im Gespräch mit der Wirtschaftsförderung ging es auch um mögliche zukünftige Investitionen und die Weiterentwicklung des Standorts. Im Fokus standen dabei insbesondere Infrastrukturfragen und die langfristige Stärkung logistischer Rahmenbedingungen.
Vernetzung in der Region
FIEGE ist in der Region zudem vielfältig vernetzt. In Kooperation mit der Hochschule Worms betreibt das Unternehmen ein Logistiklabor für den Studiengang International Business Administration. Außerdem gehört FIEGE zu den Gründungsmitgliedern des Digital Hub Worms und war bereits an der Vermittlung einer Start-up-Kooperation beteiligt.
„Gerade diese Erfolgsgeschichte zeigt, wie wichtig der enge Austausch zwischen Verwaltung und Unternehmen ist“, betonte Bürgermeisterin Lohr. Unternehmen wie FIEGE trügen mit ihrem Engagement wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung des Standorts bei.
Text: LC · Quelle: Stadtverwaltung Worms
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