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Wormser Rheinufer soll sich verändern: Bürger können bei Neugestaltung mitreden

Wormser Rheinufer soll sich verändern: Bürger können bei Neugestaltung mitreden
Das Wormser Rheinufer soll in den kommenden Jahren weiterentwickelt und attraktiver gestaltet werden. Bei einer Bürgerbeteiligung am 29. September können Interessierte ihre Ideen zu Festplatz, Grün- und Aufenthaltsflächen sowie zur weiteren Entwicklung des Areals einbringen. Foto: Stadt Worms

Mehr Aufenthaltsqualität, neue Spiel- und Grünflächen und möglicherweise auch neuer Wohnraum: Die Stadt Worms will die Entwicklung des Rheinufers neu angehen und dabei die Bürger frühzeitig einbeziehen. Bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, 29. September, werden die bisherigen Planungen vorgestellt. Anschließend können Interessierte eigene Ideen und Anregungen einbringen.

Grundlage für die weitere Entwicklung ist der Rahmenplan Rheinufer aus dem Jahr 2004. Dieser soll nun fortgeschrieben und an die heutigen städtebaulichen Anforderungen angepasst werden. Seit 2025 hat die Stadt dazu verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten erarbeitet, die nach einem Beschluss des Bau- und Mobilitätsausschusses nun öffentlich diskutiert werden sollen.

„Die Neugestaltung und Weiterentwicklung des Rheinufers ist eine der wichtigsten städtebaulichen Aufgaben der kommenden Jahre“, erklärt Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst.

Spiel-, Grün- und Veranstaltungsflächen geplant

Ein wesentliches Ziel ist es, das Rheinufer als Naherholungsgebiet attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig sollen die Aufenthaltsqualität im Quartier und die touristische Bedeutung des Bereichs verbessert werden. Die Nutzung als Festgelände soll dennoch langfristig erhalten bleiben.

Die bisherigen Überlegungen sehen unter anderem neue Spiel- und Aufenthaltsbereiche im nördlichen Teil des Festplatzes vor. Dabei sollen die Flächen möglichst flexibel genutzt werden können – beispielsweise für Veranstaltungen und Sport, bei Bedarf aber auch als Parkplätze.

Neue beziehungsweise aufgewertete Wege und Grünflächen sollen das Areal zusätzlich attraktiver machen. Gleichzeitig soll das Rheinufer weiterhin gut mit dem Auto erreichbar bleiben.

Auch neuer Wohnraum wird geprüft

Eine weitere Frage betrifft die mögliche Entwicklung von Wohnraum. Die Stadt will untersuchen, ob sich Teile des Areals künftig als Wohnquartier eignen.

Dabei geht es nach Angaben der Verwaltung um eine langfristige Entwicklung des gesamten Rheinufers und eine bessere Verbindung mit der Wormser Innenstadt.

„Ich bin davon überzeugt, dass wir mit einer nachhaltigen Entwicklung der Fläche ein Quartier schaffen, das weit besser als jetzt an die Kernstadt angebunden sein wird und so den Rhein mit der Innenstadt verbindet“, sagt Horst.

Bürger können eigene Ideen einbringen

Zum Auftakt der Bürgerbeteiligung lädt die Stadt am Dienstag, 29. September, um 18 Uhr in den Ratssaal des Wormser Rathauses ein.

Nach der Vorstellung der bisherigen Planungen können Besucher mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch kommen. Dafür sind drei Workshop-Bereiche vorgesehen, die sich mit dem Festplatz, dem südlichen Bereich und dem Rheinufer beschäftigen. Dort können Vorschläge und Anregungen eingebracht und diskutiert werden.

Nach der Veranstaltung soll außerdem eine Online-Beteiligung starten. Dabei können die Planungen kommentiert und bewertet werden. Die Ergebnisse sollen anschließend in die weitere Ausarbeitung des Rahmenplans einfließen.

Auch die Interessen der Gastronomiebetriebe am Rheinufer sollen berücksichtigt werden. Mit den betroffenen Betrieben will die Stadt gesonderte Gespräche führen.

Der bisherige Rahmenplan für das Wormser Rheinufer stammt aus dem Jahr 2004 und konnte nur teilweise umgesetzt werden. Mit der Fortschreibung soll nun ein neuer Anlauf für die langfristige Entwicklung des innenstadtnahen Uferbereichs genommen werden.

Text: LC/ Redaktion Die Knipser · Quelle: Stadtverwaltung Worms

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Foto: Planungsbüro MESS für Stadt Worms